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Kohlenstoff-Fußabdruck von Dämmstoffen

Es ist wichtig zu beachten, dass die CO2-Bilanz von Dämmstoffen von mehreren Faktoren abhängt, darunter 

  • den Herstellungsprozess, 
  • die Lebensdauer des Materials, 
  • die Wirksamkeit der Isolierung 
  • und das Ende der Lebensdauer des Materials. 

Hier jedoch ein allgemeiner Vergleich des CO2-Fußabdrucks einiger gängiger Dämmstoffe :

Isolierungkg CO2 eq/m² für R=5Dicke (cm) für R=5
Glaswolle5-1523
Expandiertes Polystyrol (EPS)10-2518
Steinwolle5-2524
Holzfaser25-7525-27 (abhängig von der Dichte)
Schafwolle5-2525
Expandierter Kork025
Zellulosewatte10-4024
  1. Glaswolle : Glaswolle hat aufgrund ihrer langen Lebensdauer und ihrer effektiven Isolierung einen niedrigen CO2-Fußabdruck. Allerdings kann die Herstellung von Glaswolle sehr energieintensiv sein.
  2. Expandiertes Polystyrol (EPS) EPS ist ein sehr wirksames Isoliermaterial, aber seine Herstellung erfordert Kohlenwasserstoffe und setzt Treibhausgase frei. Es ist nicht biologisch abbaubar, kann aber recycelt werden. Als Nebenprodukt von Erdöl ist es sehr kostengünstig und verursacht keine Ölförderung.
  3. Steinwolle Steinwolle hat einen ähnlichen CO2-Fußabdruck wie Glaswolle. Sie wird aus Basaltgestein und recycelten Industrierückständen hergestellt, was ihren CO2-Fußabdruck verringern kann.
  4. Holzfaser : Holzfaserdämmstoffe werden allgemein als Dämmstoffe mit einem geringen CO2-Fußabdruck angesehen, da sie aus erneuerbaren Materialien hergestellt werden und eine gute Dämmwirkung haben.
  5. Schafwolle : Schafwolle ist ein natürliches und erneuerbares Dämmmaterial, das einen relativ geringen CO2-Fußabdruck hat. Allerdings kann die Schafzucht zu Treibhausgasemissionen beitragen, was berücksichtigt werden muss.
  6. Expandierter Kork : Kork ist ein natürliches, erneuerbares Dämmmaterial mit einem geringen CO2-Fußabdruck. Außerdem nehmen Korkbäume CO2 auf, wenn sie ihre Rinde nachwachsen, was dazu beitragen kann, Emissionen auszugleichen.
  7. Zellulosewatte : Zellstoffwatte wird aus recyceltem Papier hergestellt, wodurch sie einen geringen CO2-Fußabdruck hat. Außerdem hat sie eine gute Dämmwirkung und ist am Ende ihres Lebens biologisch abbaubar.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass der CO2-Fußabdruck eines Dämmstoffs nicht das einzige Kriterium für die Auswahl sein sollte. Die Wirksamkeit der Dämmung, die Haltbarkeit, der Feuerwiderstand, die Auswirkungen auf die Raumluftqualität und die Kosten sind ebenfalls wichtige Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt.

Alle diese Materialien haben jedoch einen positive Nettowirkung auf die CO2-Emissionen aufgrund der Energieeinsparungen, die sie ermöglichen.

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